Rückblicke 2004/2005


Gehe zu: Sonntag 08.01.2006: Königsborner JEC - Neusser EV 0:16
Gehe zu: Freitag 30.12.2005: Dinslaken Kobras - Neusser EV 1:8
Gehe zu: Montag 26.12.2005: Neusser EV - Grefrather EC 200x 3:2
Gehe zu: Freitag 23.12.2005: EHC Troisdorf - Neusser EV 1:11
Gehe zu: Freitag 16.12.2005: EHC Dortmund - Neusser EV 2:4
Gehe zu: Dienstag 06.12.2005: Neusser EV - Bergisch Gladbach 12:0
Gehe zu: Sonntag 04.12.2005: Neusser EV - GSC Moers 12:2
Gehe zu: Samstag 03.12.2005: TuS Wiehl - Neusser EV 0:11
Gehe zu: Freitag 25.11.2005: Neusser EV - ESV Bergisch Gladbach -:- Abbruch
Gehe zu: Sonntag 20.11.2005: Neusser EV - ESC Trier 6:0
Gehe zu: Freitag 11.11.2005: EV Duisburg 1b - Neusser EV 2:8
Gehe zu: Sonntag 07.11.2005: Neusser EV - Herner EG 6:1
Gehe zu: Freitag 05.11.2005: ESV Bergisch Gladbach - Neusser EV 0:7
Gehe zu: Sonntag 30.10.2005: Grefrather EC 200x - Neusser EV 1:6
Gehe zu: Freitag 28.10.2005: Neusser EV - Dinslaken Kobras 6:3
Gehe zu: Sonntag 23.10.2005: GSC Moers - Neusser EV 0:7
Gehe zu: Freitag 21.10.2005: Neusser EV - Königsborner JEC 17:1
Gehe zu: Sonntag 16.10.2005: ESC Trier - Neusser EV 0:10
Gehe zu: Freitag 14.10.2005: Neusser EV - TuS Wiehl 10:1
Gehe zu: Sonntag 09.10.2005: Neusser EV - EHC Troisdorf 8:0
Gehe zu: Freitag 07.10.2005: Neusser EV - EV Duisburg 1b 4:2
Gehe zu: Sonntag 02.10.2005: Neusser EV - EHC Dortmund 6:5 n.P.
Gehe zu: Freitag 30.09.2005: Herner EG - Neusser EV 1:2 n.P.

Königsborner JEC - Neusser EV 0:16 (0:5; 0:5; 0:6)

Ein relativ leichtes Spiel hatte der NEV (Nicht Einmal Verloren) beim Tabellenletzten. Doch die ersten zehn Minuten leisteten die Bulldogs einen unerwartet guten Widerstand und kamen auch zu einigen guten Gelegenheiten, doch Dennis Kohl ließ sich an diesem Abend nicht bezwingen. In der 11. Minute war es Sebastian Bongartz, der mit einem Doppelschlag den Bann brach und den Meister auf die Siegesstraße brachte. Jared Mudryk, erneut Bongartz und Ramin Yazdi sorgten für den verdienten 5:0-Pausenstand.
Hier zappelt der Puck - mal wieder - im Netz...
Im zweiten Spielabschnitt wurde die Gegenwehr der Königsborner immer weniger und die Neusser bestimmten das Spielgeschehen nach belieben. So konnten die gut 100 mitgereisten Neusser Fans Tore von Louven, Yazdi, von der Heiden (2) und Boris Fuchs bejubeln.
Im Schlußabschnitt mußte Dennis Kohl noch 2-3 sein ganzen Können aufbieten, um seinen siebten (!) shut-out in der laufenden Saison zu feiern! Glückwunsch zu dieser enormen Leistung! Vorne ließ es weiter wie geschmiert und schraubten Mudryk (2), Krahforst, Louven, Sassen und Yazdi das Ergebnis auf 16:0! Was für ein gelungener Abschluß der Vorrunde!
Nun gilt es diese gute Form mit in die am Sonntag den 15.01. beginnende Aufstiegsrunde zu nehmen, wenn unsere Freunde aus Dortmund zu Gast sein werden. Bis dahin wird es sicher noch personelle Veränderungen geben und hoffentlich ein Ersatz, wenn dies denn überhaupt möglich ist, für André Grein präsentiert werden.

1. Drittel: 0:1 (10:17) Bongartz; 0:2 (10:37) Bongartz (Hausmann); 0:3 (14:04) Mudryk (Klauck, Yazdi); 0:4 (15:11) Bongartz (Fuchs); 0:5 (19:48) Yazdi (Mudryk, Geisler)
2. Drittel: 0:6 (21:14) Louven (Sassen); 0:7 (22:18) Yazdi (Mudryk, Klauck); 0:8 (23:04) von der Heiden (Krahforst); 0:9 (30:49) von der Heiden (Dültgen, Louven); 0:10 (35:22) Fuchs (Louven)
3. Drittel: 0:11 (53:57, 5-4 ÜZ) Mudryk (Yazdi, Sauer); 0:12 (54:22) Mudryk (Yazdi, Kohl); 0:13 (55:13, 5-4 ÜZ) Krahforst (von der Heiden); 0:14 (55:39) Louven (Bongartz); 0:15 (58:25, 4-4) Sassen (Dültgen, Krahforst); 0:16 (59:20, 4-4) Yazdi (Mudryk, Geisler)
Strafen: Königsborn 20 + 10 + Spieldauer Björn Pläsken - Neuss 14
Zuschauer: 123

Dinslakener Kobras - Neusser EV 1:8 (0:2; 0:3; 1:3)

Ein glatter Sieg gegen völlig überforderte Gastgeber. Einzig Torhüter Juister, der ja in der Aufstiegsrunde für Herne das Tor hüten wird, stemmte sich den Neusser entgegen und zeigte eine mehr als ansprechende Leistung. Ohne ihn wäre wohl ein Debakel nicht zu verhindern gewesen. Hoffe alle sind in dem Schneechaos gut Heim gekommen!

1. Drittel: Tore: 0:1 (0:44) Grein (Mudryk, Yazdi); 0:2 (6:35, 5-4 ÜZ) Fuchs
2. Drittel: 0:3 (25:54) Louven (Sassen); 0:4 (28:47, 4-5 UZ) Grein (Klauck, Geisler); 0:5 (19:36, 4-4) Grein (Yazdi, Jedamzik)
3. Drittel: 1:5 (43:54, 4-4) Garthe (Leverenz); 1:6 (47:13, 4-5 UZ) Sassen (Grein, Klauck); 1:7 (54:44) Dültgen (Mudryk); 1:8 (59:12) Grein (Klauck)
Strafen: Dinslaken 12 + 10 + Spieldauer (Backhaus) - Neuss 20 + 10 Klauck
Zuschauer: 384

Neusser EV - Grefrather EC 200x 3:2 (1:1; 2:0; 0:1)

Hach was hätte es ein schöner Weihnachtsabend werden können. Ein schönes Spiel, viele Zuschauer und alle wären zufrieden nach Hause gegangen...
Doch “ich bin nicht ganz in dieser Welt Psycho Piwo” hat nicht nur der Familie Reisinger das Weihnachtsessen verdorben. Mit seinem “Hau-die Fresse-kaputt-Schlag” machte er alles kaputt was an diesem Abend Spaß gemacht hätte... Oh bitte, sperrt dieses “...” bis ans Ende dieser Tage, sonst stirbt irgendwann noch jemand......

Hart erkämpft und teuer bezahlt wurde der Sieg über den Grefrather EC. Während die Gäste dem NEV erfolgreich ihre Spielweise aufdrängten, hielt sich die Neusser Freude über den knappen Erfolg angesichts einer schweren Verletzung von Ralf Reisinger in Grenzen.
Passend zur Weihnachtszeit machte Udo Tursas vom Landesverband NRW den Neusser Spielern das vielleicht schönste Geschenk, als er vor dem Anpfiff den Meisterpokal an Kapitän Ronny Sassen überreichte. Auf dem Eis schenkten sich beide Mannschaften jedoch nichts und so bekamen die Zuschauer schon zu Beginn einen Vorgeschmack auf das, was sie auch im weiteren Verlauf des Spiels erwarten würde. Die kampfstarken Gäste verlegten sich darauf, den Neusser Spielaufbau zu stören und hatten damit Erfolg. Nach an Torchancen armen zwanzig Minuten und jeweils einem Überzahltreffer auf beiden Seiten ging es in die Kabinen. Jan Lankes hatte die Grefrather an alter Wirkungsstätte in Führung gebracht, Boris Fuchs glich vier Sekunden vor der Pausensirene aus.
Auch im mittleren Abschnitt gab es vor allem Zweikämpfe zu sehen, zahlreiche Strafzeiten waren die Folge. Nach dem zwischenzeitlichen 2:1 durch Sven Sauer ereignete sich der negative Höhepunkt, als Marco Piwonski mit dem Schläger Ralf Reisinger niederstreckte. Der Neusser Stürmer wurde sofort ins Krankenhaus gefahren, wo sich die schlimmsten Befürchtungen leider bestätigten: Kieferbruch! So war es auch kein wirklicher Trost, dass Ramin Yazdi die anschließende 5:3-Überzahl zum Ausbau der Führung nutzen konnte.
Wie bereits zum Ende des zweiten Drittels, so rückte auch zu Beginn der letzten zwanzig Minuten Dennis Kohl in den Vordergrund, der mehrfach einen möglichen Anschlusstreffer verhinderte. Auch wenn sich nach Ablauf einiger Strafzeiten gegen den NEV die Lage besserte, besaßen die Gäste dennoch einige Chancen, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu korrigieren. Genau das tat sechs Minuten vor dem Ende mit André Schroll ein weiterer Ex-Neusser, der sein Team auf 3:2 heran brachte. Zwar verstärkten die Panther in der Schlussphase noch einmal die Offensivbemühungen, so richtig eng wurde es dann aber doch nicht mehr.
Nachdem vor und während des Spiels für den an Leukämie erkrankten Sohn des Grefrather Spielers Dirk Schmitz gesammelt worden war, übergab Ronny Sassen stellvertretend für Fans, Spieler und Verantwortliche des NEV einen Scheck in Höhe von 822 Euro an GEC-Kapitän Carsten Ackers.

1. Drittel: 0:1 (15:16, 5-4 ÜZ) Lankes (Brux, Holstein); 1:1 (19:56, 5-4 ÜZ) Fuchs (Reisinger, Bongartz)
2. Drittel: 2:1 (24:11) Sauer (Grein, Mudryk); 3:1 (32:38, 5-3 ÜZ) Yazdi (Mudryk, Sauer)
3. Drittel: 3:2 (53:33) Schroll (C. Ackers, Schmetz)
Strafen: Neuss 26 + je 10 Bongartz, Sassen, Yazdi und Grein - Grefrath 32 + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe Piwonski
Zuschauer: 506

EHC Troisdorf - Neusser EV 1:11 (0:2; 0:4; 1:5)

Hielten die Gastgeber im ersten Drittel noch richtig gut mit und gerieten eher unglücklich in Rückstand, wurden den Realstars in den weiteren 40 Minuten deutlich ihre Grenzen aufgezeigt und der Meister konnte mit einem zweistelligen Sieg den Heimweg antreten.
André Grein eröffnete in der 7 Minute den Torreigen, indem er bei einem Konter den Torhüter locker ausspielte und ohne Probleme einnetze. Danach viele, und auch einige echt gute, Chancen der Gastgeber, doch Dennis Kohl im Neusser Gehäuse zeigte mal wieder eine nahezu perfekte Partie. Doch der Meister übernahm irgendwann wieder das Geschehen und scheiterte durch Sebastian Bongartz (15.) am Pfosten, ehe Jared Mudryk — nice wishes to his parents — einen Abpraller in Unterzahl (!) cool zum 2:0 ins Netz beförderte.
Im zweiten Spielabschnitt wollte man dann nichts anbrennen lassen und kam früh zu guten Möglichleiten. Jared mit einem Traumpass zu Ramin Yazdi, der denkbar knapp (24.) am Schlußmann der Troisdorfer scheiterte. Wenig später (27.) war er dann erfolgreicher, als er mit einem Schlagschuß das wohl entscheidende 3:0 erzielen konnte. Vier Minuten später gab er dann den finalen Pass zum 4:0, Sebastian Bongartz nutze eine Schwäche des Torhüters eiskalt aus. Als Ralf Reisinger dann noch einen nachlegte, war es um die Gastgeber geschehen, man bemühte sich zwar noch, aber der Siegeswille war gebrochen. Da nutzten auch die Erinnerungen an Siege gegen Duisburg und Herne nichts mehr, Neuss war einfach zu stark. Zudem verspielte man die Teilnahme an der Aufstiegsrunde nicht in dieser Begegnung, sondern bei den Heimspielniederlagen gegen Grefrath und Bergisch Gladbach. Den Schlußpunkt in diesem Drittel setzte Mudryk zum 6:0, als er einen Pass von Bongartz locker verwandelte.
Nach dem letzten Pausentee, wie immer perfekt zubereitet ;-), ließ man sich bis zur 49. Minute Zeit, doch dann war Bongartz zur Stelle und erzielte den siebten Neusser Treffer. Nach 50 Minuten war es dann soweit und die Gastgeber kamen zum längst verdienten und überfälligen Ehrentreffer - schade für Dennis, aber unvermeidlich. Das spornte die Cracks um Trainer Andrej Fuchs nur noch an und so schoß man Tore im Minutentakt... 53.: Traumtor Reisinger; 54. Mach ihn rein, André Grein; 55. Mudryk immer wieder Mudryk... Na ja und das 11:1 (Reisi) bejubelten wir natürlich auch noch ausgiebig! Danke, wieder ein überzeugendes Spiel, auch wenn die Reihen, nach dem Ausfall von Boris Fuchs (Sperre nach Spieldauerdiszi in Dortmund) arg durcheinander gewürfelt wurden. Ich freue mich auf das Spiel am zweiten Feiertag! Der Meister kommt nach Hause... :-)

1. Drittel: 0:1 (6:31) Grein; 0:2 (16:07, 4-5 UZ) Mudryk (Yazdi, Geisler)
2. Drittel: 0:3 (26:35) Yazdi (Grein, Mudryk); 0:4 (30:40, 5-4 ÜZ) Bongartz (Reisinger, Sassen); 0:5 (33:46) Reisinger (Grein); 0:6 (37:08) Mudryk (Yazdi, Sauer)
3. Drittel: 0:7 (48:37) Bongartz (Hausmann, Reisinger); 1:7 (50:00) M. Blumenhofen (A. Czaika); 1:8 (52:42, 4-5 UZ) Reisinger (Bongartz); 1:9 (53:39) Grein (Mudryk); 1:10 (54:25) Mudryk (Grein, Yazdi); 1:11 (59:34) Reisinger (Dültgen)
Strafen: Troisdorf: 6 - Neuss: 14
Zuschauer: 181

EHC Dortmund - Neusser EV 2:4 (0:1; 2:0; 0:3)

Meister! Klasse! Danke Jungs! “Geiler als je zuvor”!
Es ist vollbracht: Der Neusser EV ist Meister der Regionalliga NRW! Vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde steht der in dieser Saison noch ungeschlagene NEV uneinholbar an der Tabellenspitze. Die Fuchs-Schützlinge sicherten sich den Titel mit einem hart erkämpften 2:4-Sieg beim EHC Dortmund, der lange Zeit erbitterten Widerstand leistete.
Bereits in der Anfangsphase wurde deutlich, dass sich die NEV-Cracks den Meistertitel nicht im Spaziergang sichern würden. Zwar stellte die Neusser Offensivabteilung Dortmunds Torhüter Kutschelis mehrfach auf die Probe, doch auch die Gastgeber tauchten einige Male gefährlich vor dem Gehäuse von Dennis Kohl auf. Auf Tore warteten die Zuschauer aber vergeblich, bis Boris Fuchs mit einem trockenen Flachschuss, bei dem Kutschelis die Sicht versperrt war, zum 0:1 traf (15.). Nur eine Minute später bot sich Jared Mudryk die Gelegenheit, die Führung auszubauen, der Pfosten verhinderte jedoch einen zu diesem Zeitpunkt ungerechtfertigten Zwischenstand.
Das Mitteldrittel begann aus Neusser Sicht alles andere als wunschgemäß. Igor Furdas Schuss aus spitzem Winkel fand an Freund und Feind vorbei irgendwie den Weg ins Neusser Tor - 1:1. Der NEV erhöhte in der Folgezeit deutlich den Druck, ging aber allzu fahrlässig mit den sich bietenden Chancen um, was bestraft werden sollte. Die Westfalen kamen nach einer halben Stunde wieder besser ins Spiel und erarbeiteten sich zwar weniger, dafür aber hochkarätige Möglichkeiten. Als dann auch noch Boris Fuchs nach einem Bandencheck unter die Dusche geschickt wurde, brachte Igor Cillik sein Team bei doppelter Überzahl mit 2:1 in Führung.
Mit ungünstigen Voraussetzungen ging es für den NEV in den letzten Abschnitt, doch als psychologisch äußerst wertvoll erwies sich der frühzeitige Ausgleich durch André Grein (42., Überzahl), der zuvor noch wenig Glück im Abschluss hatte. Wie bereits im Mitteldrittel gab der Spitzenreiter nun richtig Gas, doch immer wieder scheiterte man am sehr guten Dortmunder Torhüter. Erst als Rafael Jedamzik in der 50. Minute “mit der Brechstange” zum 2:3 traf, war der Bann gebrochen. Nur 62 Sekunden später konterten Jared Mudryk und Ramin Yazdi die Gastgeber erfolgreich aus und stellten damit die Weichen endgültig auf Sieg und Titelgewinn. In den letzten Minuten ließ man nichts mehr anbrennen, so dass nach Spielschluss ausgedehnte Feierlichkeiten mit den circa 80 mitgereisten Fans anstanden. Ein verdienter Neusser Sieg gegen starke Dortmunder, mit denen bei Erreichen der Aufstiegsrunde in eben dieser noch zu rechnen sein dürfte.

1. Drittel: 0:1 (14:48) Fuchs (Bongartz, Reisinger)
2. Drittel: 1:1 (21:07) Furda (Tesch); 2:1 (35:54, 5-3 ÜZ) Cillik (Heinrich, Furda)
2:2 (41:41, 5-4 ÜZ) Grein (Sauer); 2:3 (49:30) Jedamzik (Schröder, Reisinger); 2:4 (50:32) Yazdi (Mudryk)
Strafen: Dortmund 18 - Neuss 18 + 5 + Spieldauerdauer (B. Fuchs) + 10 (Bongartz)
Zuschauer: 306

Neusser EV - Bergisch Gladbach 12:0 (4:0; 2:0; 6:0)

Einiges zu tun hatten die äußert “unglücklich agierenden” Schiedsrichter Uwe von de Fenn und Dirk Lehnertz. Einzig bei der Strafzeitenverteilung, als es zu einer Massenschlägerei im letzten Spielabschnitt kam, zeigten sie Fingerspitzengefühl und ließen Gnade vor Recht ergehen. So bekam auf Neusser Seite nur Tim Krahforst eine Matchstrafe, während von den Realstars die #96 und #5 mit Matchstrafen unter die Dusche mußten. Vorausgegangen war ein völlig unnötiges Foul an Dennis Kohl hinter seinem Kasten von der #96, welcher schon das ganze Spiel über durch Stockfouls auffiel und förmlich um Schläge bettelte und die bekam er dann auch. Doch gegen den Torhüter hätte er sich das nicht leisten sollen, mußte er dafür doch mächtig Prügel einstecken, als zeitweise acht Neusser Spieler auf ihm lagen... Sicher mehr als ihm lieb waren ;-)
Die Neusser ließen sich aber nicht auf die dreckige Spielweise ein und antworteten mit Toren, was man schön am Endergebnis ablesen kann. *fg* Zuvor verloren die Neusser noch ihren Kapitän Ronny Sassen mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe, so wird er im Spiel in Dortmund nicht mit von der Partie sein. Hoffen wir, daß Tim nicht eine allzu hohe Strafe bekommt. Ansonsten wieder ein überzeugender Sieg und ein weitere shut-out von Dennis Kohl.

Von der Nachholbegegnung gegen die Gäste aus Bergisch Gladbach wird weniger der sportlich einseitige Verlauf in Erinnerung bleiben, sondern vor allem einige Szenen, die nicht viel mit Eishockey zu tun hatten.
Zu Beginn nahm das Spiel den in dieser Saison fast schon gewohnten Verlauf. Der NEV brannte ein Offensiv-Feuerwerk ab, dem die Gäste nicht gewachsen waren. Nach knapp sieben Minuten lagen die Realstars bereits mit 0:4 zurück, wobei ESV-Torhüter Marco Ohmann anschließend eine noch deutlichere NEV-Führung verhinderte.
Auch zu Beginn des zweiten Drittels lief alles nach Plan, als Sebastian Bongartz frühzeitig auf 5:0 erhöhte. In der Folgezeit legten die Gäste jedoch eine deutlich härtere Gangart ein, was nicht ohne Folgen bleiben sollte. Abgesehen vom zwischenzeitlichen sechsten Treffer gelang es den Realstars zwar, den Spielfluss der NEV-Cracks zu stören, die Stimmung auf dem Eis erhitzte sich aber immer mehr. Sekunden vor dem Drittelende entlud sich die angestaute Aggressivität in einer ersten handfesten Auseinandersetzung zwischen Ronny Sassen und Daniel Pering. Die Hoffnung, das in dieser Szene rigorose Durchgreifen der Schiedsrichter (jeweils 5 + Spieldauer) würde sich beruhigend auf den Spielverlauf auswirken, erfüllte sich jedoch nicht.
Auch zu Beginn des letzten Abschnitts, in dem Jared Mudryk und Sebastian Bongartz schnell auf 8:0 erhöhten, lieferten sich die Mannschaften einige Scharmützel. Zum absoluten Höhepunkt - in negativer Hinsicht - sollte es aber in der 47. Minute kommen, als Thomas Sülzner den mit dem Rücken zum Spielfeld stehenden Dennis Kohl in die Bande checkte. Nicht nur, dass sich mehrere Neusser Spieler auf den “Übeltäter” warfen, auch ein Großteil der weiteren Akteure lieferte sich eine muntere und minutenlange Schlägerei auf dem Eis. Das Schiedsrichterduo pickte sich den Verursacher und die beiden auffälligsten Streithähne heraus und belegte diese mit Matchstrafen. Immerhin kehrte anschließend wieder etwas Ruhe auf dem Eis ein, was auch daran lag, dass die Neusser Mannschaft nun wieder sportliche Antworten suchte. So musste der inzwischen ins Tor gerückte Junioren-Torhüter der Realstars noch vier Gegentore hinnehmen, ehe die denkwürdige Begegnung ein herbei gesehntes Ende fand.

1. Drittel: 1:0 (1:46) Mudryk (Grein, Geisler); 2:0 (3:42) Mudryk (Grein); 3:0 (5:17) Reisinger (Bongartz, Fuchs); 4:0 (7:06) Klauck (Louven, Dültgen)
2. Drittel: 5:0 (21:41, 5-4 ÜZ) Bongartz (Jedamzik, Mudryk); 6:0 (34:36) Klauck (Louven, Schröder)
3. Drittel: 7:0 (43:01, 4-4) Mudryk (Yazdi, Grein); 8:0 (44:21) Bongartz (Fuchs, Reisinger); 9:0 (47:38, 3-3) Bongartz (Fuchs); 10:0 (48:16, 4-3 ÜZ) Mudryk (Sauer, Grein); 11:0 (50:43, 5-4 ÜZ) Bongartz (Reisinger, Jedamzik); 12:0 (53:21, 5-4 ÜZ) Yazdi (Bongartz, Jedamzik)
Strafen: Neuss 28 + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe (Sassen) + 5 + Matchstrafe (Krahforst) - Berg. Gladbach 26 + 3x10 (J. Wronecki, Al. Frings, Ziegenhan) + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe (Pering) + 5 + 5 + 2x Matchstrafe (Sülzner, Könitzer)
Zuschauer: 185

Neusser EV - GSC Moers 12:2 (4:0; 3:1; 5:1)

Erneut ließen die Neusser nichts anbrennen und schickten die Gäste mit einer deftigen Klatsche zurück in die Grafschaft.
Wie schon so oft, ließen es die Hausherren bereits nach wenigen Sekunden im gegnerischen Kasten klingeln. Nach nur 34 Sekunden setzte Kapitän Ronny Sassen den Puck mit einem trockenen Schuß in den Winkel. Danach ließ man es etwas ruhiger angehen und so kamen die Moerser besser ins Spiel und hielten mehr als nur mit. 9:12 zeigte die Uhr, als André Grein Ramin Yazdi mit einem Sahnepass bediente und Letzterer völlig frei einschieben konnte. Einfach nur geil! Das war dann das Startsignal, die Neusser nahmen nun das Heft in die Hand und kamen schnell zu weiteren guten Chancen, so vergab Bongartz (11.) denkbar knapp. In der 13. setzte Lutz Georg Klauck, nach schönem Zuspiel von Philipp Louven, den Puck, bei eigener Unterzahl, an den Pfosten. Eine Minute später war es dann aber soweit, André Grein fälschte einen Schuß von Sven Sauer unhaltbar zum 3:0 ab. Wenig später hob er dann den Puck aus kürzester Distanz über den roten Kasten, da schlug er die Arme über den Kopf zusammen, was für eine Chance. Bei 18:09 machte er es dann besser und erzielte mit einem trockenen Schuß seinen zweiten Treffer an diesem Abend.
Nach der Pause setzten sich die Moerser dann in Szene. Der ex-Neusser Jan Sebastian Fries, Sebastian Bongartz kam gerade nach einer überflüssigen Strafzeit von der Sünderbank, erzielte aus kurzer Distanz den Anschluß (21:58) zum 4:1. Doch Bongartz ließ dies nicht auf sich sitzen und gab wenig später (23:03) die richtige Antwort und stellte den alten Abstand wieder her. André Grein hatte dann noch eine Möglichkeit, wurde aber durch ein Foul am Abschluß gehindert. Danach ging es Hin und Her, mit Neusser Vorteilen. Erneut war es dann der Kapitän, der sich im Scorerboard eintrug, er setzte gut nach und stocherte die Scheibe über die Linie. Es folgten Chancen im Sekundentakt und Jared Mudryk spielt sehr stark auf, traf aber (noch) nicht ins Tor. Das erledigte Boris Fuchs, er spielte Markus Felkel schwindelig und setzte den Puck in die Maschen. Es folgten geniale Kombinationen von André und Jared, als ob die beiden schon immer zusammen gespielt hätten! Herrlich! Dann eine Schrecksekunde, Sebastian Emde rutschte unglücklich in die Bande und blieb liegen. Er konnte aber aus eigener Kraft vom Eis, gute Besserung an dieser Stelle.
43:53. Minute, erneut ist Boris Fuchs völlig frei vorm Tor gewesen, 8:1! Wenig später (45:30) fährt Mudryk mit dem Puck über das halbe Feld und bedient Ramin Yazdi perfekt, der völlig frei zum 9:1 einschieben konnte. Es ging Schlag auf Schlag weiter, 46:59 Bongartz bedient Ralf Reisinger und auch er ist völlig allein vorm Tor und schwupp war die 10 voll...Dann ein kurzes Lebenszeichen der Grafschafter, als Heiko Hirsch einen Alleingang zum 10:2 erfolgreich abschließen konnte. Doch Mudryk, im schönen Zusammenspiel mit Louven, stellte bei eigener Unterzahl den alten Abstand wieder her. Den Schlußpunkt setzte er dann auch noch, als am langen Pfosten freistehend den Puck “nur” noch über die Linie drücken mußte.
Klasse Vorstellung, Danke Jungs! Dienstag kommt es dann zum Wiederholungsspiel gegen Bergisch Gladbach.

1. Drittel: 1:0 (0:34) Sassen (Reisinger); 2:0 (9:12, 4-5 UZ) Yazdi (Grein); 3:0 (13:54) Grein (Sauer); 4:0 (18:09) Grein
2. Drittel: 4:1 (21:58) Fries (Hirsch); 5:1 (23:03) Bongartz; 6:1 (28:57) Sassen (Louven, Reisinger) 7:1 (33:11, 5-4 ÜZ) Fuchs (Jedamzik, Reisinger)
3. Drittel: 8:1 (43:53) Fuchs (Jedamzik, Bongartz); 9:1 (45:30) Yazdi (Mudryk, Grein) 10:1 (46:59) Reisinger (Bongartz, Fuchs); 10:2 (52:43) Hirsch (Dusicka); 11:2 (54:58, 4-5 UZ) Mudryk (Louven) 12:2 (55:34) Mudryk (Yazdi, Grein)
Strafen: Neuss 16 - Moers 10
Zuschauer: 246

TuS Wiehl - Neusser EV 0:11 (0:4; 0:2; 0:5)

Eine klare Angelegenheit war das Spiel zwischen dem TuS Wiehl und dem Neusser EV. Die nur mit zwei Reihen angetretenen Gastgeber wehrten sich tapfer, konnten aber eine zweistellige Niederlage nicht vermeiden.
Während NEV-Coach Andrej Fuchs ungewohnterweise auf seinen kompletten Kader zurückgreifen konnte, hatten elf Wiehler Feldspieler die undankbare Aufgabe, sich dem Neusser Sturmwirbel entgegen zu stellen. Nachdem Sascha Derichs bei der ersten Chance der Gastgeber an Dennis Kohl scheiterte, zogen sich die Penguins zurück, um die Defensive zu stabilisieren. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, denn nach zwei guten Neusser Gelegenheiten nutzte Sven Sauer die erste Überzahl zum 0:1. Wiehls Akio Finkenrath hatte gerade fünf Sekunden auf der Strafbank Platz genommen, da war der Verteidiger auch schon mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich (3.). Auch in der Folgezeit rollten so einige Angriffswellen auf das Tor von TuS-Schlussmann Pasqual Gusen, der mehrere Neusser Chancen entschärfte, den Doppelschlag von André Grein und Boris Fuchs aber auch nicht verhindern konnte (7./8.). Dass kurz vor dem Drittelende auch ein Wiehler Spieler den Puck ins Tor beförderte, löste bei diesem nicht gerade Jubel aus, geschah es doch auf der falschen Seite. Wolfgang Göbel hatte vor einem einschussbereiten Neusser Stürmer klären wollen, lenkte die Scheibe dabei aber versehentlich ins eigene Gehäuse ab (18.).
Das zweite Drittel begann für den NEV mit einem weiteren Überzahlspiel, das Ronny Sassen nach 23 Sekunden mit einem Schuss vom Bullykreis vorzeitig beendete - 0:5. Hatte zuvor bereits Sven Sauer seinen ersten Saisontreffer erzielt, so verzeichnete zur Halbzeit auch Lutz Klauck den ersten Torerfolg. Der Stürmer, der nach einem Handbruch am letzten Wochenende seine Meisterschaftspremiere feierte, ließ auf präzise Vorarbeit von André Grein dem Wiehler Goalie keine Abwehrchance. Die Gastgeber setzten ihrerseits fast nur in Überzahl Akzente in der Offensive, wobei Christof Stranzenbach bei numerischer Ausgeglichenheit die beste Möglichkeit vergab. Der Stürmer war frei vor Kohl aufgetaucht, der mit gutem Stellungsspiel aber geschickt den Winkel verkürzte, so dass Stranzenbach nur das Außennetz des Neusser Gehäuses traf. Ebenso wenig Glück im Abschluss hatte auf der anderen Seite Sebastian Bongartz, der sich reihenweise gute Gelegenheiten erarbeitete, diesmal aber nicht den nötigen Torinstinkt besaß. Beim Stand von 0:6 gingen beide Mannschaften erneut in die Kabinen.
Im letzten Abschnitt nahm das Wiehler Unheil seinen Lauf. André Grein und Sven Sauer, der scheinbar am Toreschießen Spaß gefunden hatte, erhöhten per Doppelschlag innerhalb von 26 Sekunden auf 0:8 (42.). Da wollte sich auch Lutz Klauck nicht lumpen lassen und markierte vier Minuten später seinen zweiten Treffer. Der Wiehler Minikader mühte sich redlich, eine zweistellige Niederlage zu verhindern, letztendlich aber vergeblich. Ralf Reisinger und Philipp Louven legten in der Schlussphase noch zwei weitere Tore nach, während sich auf der anderen Seite Dennis Kohl über seinen fünften Shutout im elften Punktspiel für den NEV freuen durfte - eine tolle Quote.

1. Drittel: 0:1 (2:50, 5-4 ÜZ) Sauer (Mudryk); 0:2 (6:34) Grein (Mudryk, Yazdi); 0:3 (7:41) Fuchs (Grein, Reisinger); 0:4 (17:25) Sassen (Bongartz, Reisinger)
2. Drittel: 0:5 (22:53, 5-4 ÜZ) Sassen (Fuchs, Reisinger); 0:6 (29:52) Klauck (Grein, Kohl)
3. Drittel: 0:7 (41:26) Sauer; 0:8 (41:52) Grein (Sauer, Mudryk); 0:9 (46:32) Klauck (Grein, Mudryk); 0:10 (55:12) Reisinger (Louven, Bongartz); 0:11 (58:19) Louven (Klauck, von der Heiden)
Strafen: Wiehl 8 - Neuss 8 + 10 (Sassen)
Zuschauer: 50

Neusser EV - ESV Bergisch Gladbach -:- (2:1; -:-; -:-) Abbruch

Das Spiel mußte nach dem ersten Drittel wegen einem Defekt an der Eismaschine abgebrochen werden. Ein möglicher Nachholtermin wurde mir dem 06.12.05 bereits genannt. Ob der Termin bestehen bleibt, werdet ihr sicher bald auf diesen Seiten erfahren können.

Neusser EV - ESC Trier 6:0 (2:0; 2:0; 2:0)

Diesen Erfolg kann man getrost als Arbeitssieg bezeichnen, denn spielerisch haben die Neusser sich an diesem Abend etwas zurückgehalten. Dennoch haben sie den Gegner meist beherrscht und, mit einem “shut-out” von Dennis Kohl, die drei Punkte geholt. In der letzten Saison hätte man so ein Spiel sicher weggeschenkt... Also Kompliment, daß man solche Spiele dennoch mehr oder weniger locker nach Hause schaukelt.
Bereits in der ersten Minute hatte der NEV nicht weniger als fünf Torschüsse zu verzeichnen, doch der Puck fand den Weg nicht ins Netz. Doch nach nur 128 Sekunden war es das erste Mal soweit, Jared Mudryk packte aus der Halbdistanz einen Hammer aus und ließ Markus Müller keine Abwehrmöglichkeit. Wenig später wurde den knapp 300 Fans schnell klar, daß die Trier sich keineswegs in ihr Schicksal ergeben wollten und so kamen sie zu eigenen Chancen. Doch Dennis war auf dem Posten und vereitelte die doch recht aussichtreichen Möglichkeiten. Doch Neuss blieb spielbestimmend und hätte durch Mudryk, Fuchs und Reisinger erhöhen können, ja müssen. Auf der Gegenseite rettete einmal der Pfosten und wer weiß was passiert wäre, wenn die Gäste aus 1:2 verkürzt hätten? So war in der 12. Minute Ramin Yazdi zur Stelle, der in Überzahl einen genialen Pass von Grein ohne Probleme zum 2:0 versenken konnte. Wenig später gar das 3:0 durch Bongartz, doch die wirklich grottenschlechten Schiedsrichter verweigerten dem korrekt erzielten Treffer unverständlicherweise die Anerkennung.
Nach dem Wechsel war recht wenig los auf dem Eis, wobei die Hausherren meist das Spiel diktierten. In der 33. wurde Rafael Jedamzik an der Blauen angespielt, er nahm die Scheibe auf, zog Richtung Tor und verwandelte mit einem Schuß in den Winkel. Klasse Einzelleistung. 2,5 Minuten vor Drittelende waren es der Spieler des Abends, der einmal mehr für Furore sorgte. Zuckerpass von André Grein, klasse Annahme von Mudryk, eine kurze Körpertäuschung und schwupp war die Scheibe auch schon über der Linie. Einfach nur klasse! 4:0...
Im Schlußabschnitt ließen die Schiedsrichter noch mal merklich nach und so verflachte die Partie nun zusehends. So dauerte es bis zur 57., bis Bernd Hausmann einen Abpraller, zuvor scheiterte Sebastian Geisler spektakulär an Müller, zum 5:0 einnetzte. Wer nun dachte, das war es und das Tor zum 4:0 war das Schönste des Abends wurde eine Besseren belehrt. 58:29 war gespielt, als erneut Mudryk nach einer schönen Einzelleistung den Puck mit der Rückhand im Winkel versenkte. Drei Treffer, erneut eine tadellose Leistung von Jared!
Tipp: Am Dienstag gibt es in der Westdeutschen Zeitung (Ausgabe Neuss) ein Interview mit Sebastian Bongartz zu lesen...

1. Drittel: 1:0 (2:08) Mudryk (Grein); 2:0 (11:49, 5-4 ÜZ) Yazdi (Grein, Geisler)
2. Drittel: 3:0 (32:58) Jedamzik (Reisinger, Bongartz); 4:0 (37:22) Mudryk (Grein, Yazdi)
3. Drittel: 5:0 (56:45) Hausmann (Geisler, Louven); 6:0 (58:29) Mudryk (Grein)
Strafen: Neuss 20 + 10 (Bongartz) - Trier 10 + 10 (Leitner)
Zuschauer: 259

EV Duisburg 1b - Neusser EV 2:8 (0:3; 2:4; 0:1)

Angetrieben von ca. 250 Neusser Anhängern, die Mannschaft wurde schon beim Warmmachen bejubelt, legten die NEV-Spieler wie die Feuerwehr los und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, daß sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Bereits nach 78 Sekunden prüfte Ramin Yazdi Frank Pribil im Duisburger Kasten, doch er konnte den Konter mit einer Riesenparade entschärfen. Nach 3:22 war er dann allerdings machtlos, als Sebastian Bongartz den Puck aus dem Gewühl heraus zum 0:1 in die Maschen beförderte. Doch damit nicht genug, der Jubel der Neusser Fans war noch nicht verklungen, da fand der Puck erneut den Weg ins Tor des EVD. Ein Querpass eines Duisburgers fand nicht sein eigentliches Ziel, sondern Boris Fuchs... Der stürmte alleine auf den Kasten zu und ließ “Zwiebel” keine Abwehrchance. Nach 3:34 bereits 2:0 für die Gäste, wer hätte das gedacht? Von den Gastgebern war bis da noch nicht viel zu sehen. Aber es kam noch besser. 4:49 zeigte die Anzeigetafel, als Philipp Louven ein Tor mit Seltenheitswert erzielte. Bei einem Konter beförderte er die Hartgummischeibe im Rutschen in Billardmanier über die Linie, da sah Pribil ganz ganz alt aus und er “dürfte” sich ab da zurecht die Hohngesänge der mitgereisten Fans anhören. Weitere Möglichkeiten folgten, doch zunächst gelang kein weiterer Treffer, was u.a. dem wiedererstarkten Torhüter zu verdanken war. Ihr merkt schon, “Zwiebel” stand im Mittelpunkt des Geschehens.
Anfang des zweiten Spielabschnittes mußten die Neusser in Unterzahl agieren, aber das schien sie gar nicht zu bemerken, denn zunächst kamen sie zu zwei hervorragend herausgespielten Chancen und in der 23. Minute konnte Jedamzik gar einen “short-hander” erzielen. Nur 90 Sekunden später eine Szene, die schön den Spielverlauf widerspiegelte. André Grein legte eine enorme Laufbereitschaft hin, er lief einmal über das gesamte Spielfeld, und ergatterte den Puck in der Ecke im Angriffsdrittel. Jeder einzelne Duisburger Spieler war näher am Puck und hätte diesen locker sichern können, dennoch waren sie nicht gewillt, oder einfach nur in der Lage, dies zu tun! Dann wieder mal einen seiner Zuckerpässe auf Jared Mudryk, der einen klasse Move macht und so einen Spieler und den Torhüter austrickst, und den Puck ins Netz lupft. Einfach mal wieder ein endgeiles Tor! Thank you so much! Very nice! Spätestens bei diesem 5:0 (24:35) war das Spiel gelaufen und so verließ der entnervte Frank Pribil seinen Kasten für, ja ich weiß auch nicht wie der 2te TW heißt... Der war keine 3 Minuten im Kasten, als er das erste Mal den Puck passieren ließ. Bei vier gegen drei war es erneut Bongartz, mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend! Hut ab, wieder mal eine klasse Leistung von ihm! Aber jeder einzelne ist hier lobend zu erwähnen, es stimmt einfach alles im Moment! Und wer dieses Spiel verpasst hat, sollte sich mächtig ärgern, denn das war wirklich eine Show, bei der selbst alteingesessene Fans eine Gänsehaut bekamen...Wie auch immer, André Grein krönte seine Leistung nur 34 Sekunden später (28:07) mit einem Schlagschuß zum 0:7! Ich könnte nur noch schwärmen schwärmen schwärmen... Dann einige Strafzeiten gegen Neuss, so daß man ca. 2,5 Minuten nur zu dritt gegen fünf spielen durfte. Doch Dennis Kohl hielt da seinen Kasten sauber, auch wenn es mehrfach übelst knapp war. Gerade wieder komplett, mußte man dann aber doch den ersten Gegentreffer hinnehmen. Auf Zuspiel von Petrozza, war es Micheller im Fallen, der sich ansonsten meist durch dreckiges Eishockey in Szene setzte, der den Puck über Kohl ins Netz beförderte. Auch das 2:7, erneut durch Micheller, diesmal in Überzahl, nur 79 Sekunden später, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
In der 45. Minute war es erneut Grein, der bei einem Konter leider nur das Gehäuse zum klingen brachte, und so einen weiteren Treffer der Neusser in Unterzahl denkbar knapp verpasste. Danach zeigten die Gäste spielerisch und läuferisch eine Glanzleistung. Man beherrschte Puck und Gegner nach belieben und tat nun nicht mehr als nötig. Wurde es mal eng, dann half der eine Spieler dem anderen, so sollte es immer sein. In Neuss ist das im Moment so! Nach 54:08 nahm André Fuchs gar den erkälteten Kohl vom Eis und setzte Juniorengoalie Stephan Schwarz ein. Dieser machte seine Sache richtig gut, hielt meist souverän und ließ keinen weiteren Treffer zu. Also ein mini “shut-out” ;-) Den Schlußpunkt setzte Kapitän Ronny Sassen, der mit einem Schuß aus der Mitteldistanz das 8:2 (56.) markierte. Weitere Chancen folgten doch es blieb beim, auch in dieser Höhe, verdienten Sieg der Spieler um Trainer André Fuchs. Duisburg war nicht sooo schwach, nein, Neuss war einfach sooo stark!!!
Nach dem Spiel feierten Fans und Mannschaft noch ausgiebig und so darf es nach dem Geschmack der Anhänger gerne weitergehen. Mal sehen was die Mannschaft am 20.11.05 im heimischen Südpark gegen den ESC Trier zeigt. Hoffen wir das es sich endlich rumspricht, daß in Neuss ein Mannschaft spielt, welche an alte Zeiten erinnert...

1. Drittel: 0:1 (3:22) Bongartz (Reisinger, Louven); 0:2 (3:34) Fuchs; 0:3 (4:49) Louven (Emde, Schröder)
2. Drittel: 0:4 (22:56, 4-5 UZ) Jedamzik (Reisinger, Bongartz); 0:5 (24:35) Mudryk (Grein, Yazdi); 0:6 (27:33, 4-3 ÜZ) Bongartz (Sassen, Reisinger); 0:7 (28:07, 5-3 ÜZ) Grein (Schröder, Mudryk)
3. Drittel: 1:7 (35:22) Micheller (Petrozza, Siegmanski); 2:7 (36:41, 5-4 ÜZ) Micheller (Petrozza, Eul); 2:8 (55:12) Sassen (Grein, Yazdi)
Strafen: Duisburg 16 - Neuss 20
Zuschauer: 350

Neusser EV - Herner EG 6:1 (2:0; 2:0; 2:1)

Der Tabellenzweite aus Herne konnte dem Spitzenreiter nicht das Wasser reichen und so fuhr der NEV verdient drei Punkte ein.
Die Spieler um Trainer André Fuchs wollten von Anfang zeigen wer Herr im Südpark ist und erzielten bereits nach nur 111 Sekunden ihren ersten Treffer! Frederik Dültgen nahm einen Nachschuß von Philipp Louven auf und erzielte seinen ersten Saisontreffer. Im weiteren Verlauf kamen u.a. Sebastian Bongartz und Ralf Reisinger, in Überzahl, zu guten Möglichkeiten, doch Eugen Michel konnte diese vereiteln. Auch Rafael Jedamzik konnte ihn in der achten Minute nicht bezwingen. Die Herner blieben aber in der Zwischenzeit gefährlich und kamen selbst zu einigen guten Möglichkeiten. So jubelten sie nach 10:15 schon, als der Puck bei Herner Überzahl im Neusser Tor landete, doch Dennis Kohl hatte die Hartgummischeibe vorher unter Kontrolle und der Schiedsrichter hatte das Spiel daraufhin bereits unterbrochen und so fand der vermeintliche Treffer keine Anerkennung. Gut eine Minute später, Neuss war gerade wieder komplett, mußte Kohl sein ganzes Können aufbieten, um den drohenden Ausgleich zu verhindern. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen Hüben und Drüben. Aber es waren wieder die Gastgeber, die einen Treffer erzielen konnten und das sogar in Unterzahl! Jedamzik mit schönem Pass auf Sassen, der weiter auf Ralf Reisinger, der Eugen Michel keine Abwehrchance ließ. Mit diesem 2:0 ging es dann auch das erste Mal in die Kabine.
Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start und kamen bereits nach 22 Sekunden durch Vanek zu einer riesigen Chance. Doch obwohl er völlig frei vor Dennis auftauchte, blieb der Neusser Torhüter Sieger in diesem Duell. Es folgen zwei weitere Chancen, doch auch diese konnte Kohl entschärfen. Neuss fing sich schnell wieder und hätte das Ergebnis höher gestalten können, doch Louven scheiterte denkbar knapp. Auch Hausmann und Yazdi schafften es nicht den Puck ins Netz zu befördern. Dies übernahm Dültgen, auf Zuspiel von Krahforst, von der “Blauen”, 3:0 (25.). Und nur 20 Sekunden später, der Jubel war noch nicht verebbt, legte Sebastian Bongartz noch einen nach und erzielte das wohl vorentscheidende 4:0! Mehrere gute Möglichkeiten, u.a. bei fünf gegen drei, folgten, doch ein weiterer Treffer wollte in diesem Drittel nicht mehr fallen.
Nun war es der NEV, der die Pause besser nutzte und unmittelbar nach Wiederbeginn den Sack entgültig zumachte. André Grein, schön bedient von Geisler, schoß den in dieser Szene behäbig wirkenden Michel locker durch die Schoner. Es folgten einige Undiszipliniertheiten, aber auch fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen, so daß die Herner eine Weile in Überzahl agieren konnten. Sie erspielten sich Chance auf Chance, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Dennis Kohl im Neusser Kasten. Eine klasse Leistung. Dann das schönste Tor des Abends. Wirbelwind Jared Mudryk zeigte den Fans ein Kabinettstückchen, welches noch lang in Erinnerung bleiben wird. Was er mit der Scheibe alles anstellen kann ist schon klasse und das Resultat war das 6:0. Nun hieß es nur noch: Shut-out oder nicht? Leider nicht, 2,5 Minuten vor Spielende erzielte Dariusz Czerwiec in Überzahl den Ehrentreffer für den enttäuschenden Tabellenzweiten. Schade für Dennis, dennoch haben die Herner sich diesen Treffer redlich verdient, schließlich blieben sie immer gefährlich und zeigten bis zum Schlußpfiff vollen Einsatz.
DANKE MANNSCHAFT DANKE! Es macht soooo viel Spaß, bitte mehr davon!

1. Drittel: 1:0 (1:51) Dültgen (Louven); 2:0 (17:44, 4-5 UZ) Reisinger (Sassen, Jedamzik)
2. Drittel: 3:0 (29:55) Dültgen (Krahforst); 4:0 (30:15) Bongartz (Reisinger, Fuchs)
3. Drittel: 5:0 (40:38, 4-4) Grein (Geisler); 6:0 (49:40, 4-3 ÜZ) Mudryk (Geisler); 6:1 (57:30, 5-4 ÜZ) Czerwiec (Daniels, Müller)
Strafen: Neuss 24 - Herne 24
Zuschauer: 494

ESV Bergisch Gladbach - Neusser EV 0:7 (0:2; 0:2; 0:3)

Auch die Realstars waren dem NEV nicht gewachsen und so gewann man ohne viel Mühe mit 7:0. Zwar zeigten die Gastgeber, insbesondere im ersten Drittel, viel Gegenwehr und kamen so auch zu einigen richtig guten Chancen, doch die Treffer fielen auf der anderen Seite. So hatte Dennis Kohl gerade einen “drei auf eins-Konter” (4.) mit Bravour entschärft, als es zum ersten Mal im Tor der Bergisch Gladbacher einschlug. Jared Mudryk erzielte aus spitzem Winkel auf Zuspiel von Sebastian Geisler das 1:0. In der Folgezeit Chancen auf beiden Seiten, doch so richtig Zwingendes war da nicht dabei. In der 15. Minute jubelten die ca. 120 mitgereisten Fans aus Neuss, doch der vermeintliche erste Saisontreffer von Sebastian Geisler fand bei den Schiedsrichtern keine Anerkennung. Sie haben schlicht weg nicht aufgepasst, anders kann ich mir das nicht erklären. 90 Sekunden vor Drittelende dann der beruhigende zweite Treffer. In Unterzahl ließ André Grein, auf Pass von Mudryk, einen Hammer raus und ließ so Marco Ohmann keinerlei Abwehrchance.
Nach dem ersten Wechsel kamen die Gäste immer besser ins Spiel und kamen erneut in Unterzahl zu einer weiteren guten Möglichkeit, doch Mudryk (22.) scheiterte knapp. Doch in der 24. landetet der Puck zum 3:0 im Netz, als Kapitän Ronny Sassen den Puck nicht optimal traf, so aber Ohmann überwinden konnte. Nur zwei Minuten später bereits der vierte Neusser Treffer. Philipp Louven täuschte bei einem Konter einen Pass an, zog dann aber doch auf den Kasten der Realstars und konnte sich wenig später bejubeln lassen. Immer besser kam man danach ins Spiel und kam zu weitere Chancen, so scheiterten Fuchs und Sassen, beide bei eigener Unterzahl (!) denkbar knapp.
Nach 42:06 machte Sebastian Bongartz dann aus eigentlich unmöglichen Winkel alles klar und erzielte das 5:0. In der 52. war es dann endlich soweit. Sebastian Geisler erzielten seinen längst verdienten ersten Saisontreffer. Und was für einen! Nur geil! Bei doppelter Überzahl stand er völlig frei vorm Tor und wurde genial von Grein angespielt. Puckannahme, Drehung und schwupp war der Puck im Winkel. Zum Zungeschnalzen! 19 Sekunden vor Spielende krönte André Grein seine gute Leistung und setzte mit seinem Treffer in Überzahl zum 7:0 den Schlußpunkt.

1. Drittel: 0:1 (4:17) Mudryk (Geisler, Grein); 0:2 (18:29) Grein (Mudryk)
2. Drittel: 0:3 (23:16) Sassens (Bongartz): 0:4 (25:41) Louven (Krahforst)
3. Drittel: 0:5 (42:06) Bongartz (Louven, Krahforst); 0:6 (51:04, 5-3 ÜZ) Geisler (Grein, Mudryk); 0:7 (59:41, 5-4 ÜZ) Grein (Sauer, Bongartz)
Strafen: Bergisch Gladbach 18 - Neuss 12
Zuschauer: 171

Grefrather EC 200x - Neusser EV 1:6 (0:2; 0:2; 1:2)

Neuss bleibt weiterhin ungeschlagen, auch der alte Rivale aus Grefrather hatte nicht den Hauch einer Chance.
Bereits in der 2. Minute scheiterte Philipp Louven denkbar knapp gegen seinen ehemaligen Club. Der Torwart war schon geschlagen und aus seinem Kasten, als gleich drei Feldspieler auf der Linie den Puck daran hinderten in Netz zu gehen. Doch nach 4:04 war es dann soweit, André Grein setzt Jared Mudryk mit einem Pass schön in Szene, der stürmt allein auf das Tor zu und läßt Lüttges im Kasten der Gastgeber keine Chance. 1:0! Von Grefrath sieht man gar nichts, nicht einmal im Ansatz! Sie wollen nur das Spiel der Neusser zerstören, tun aber nichts für die eigene Offensive, eine sehr schwache Vorstellung. In der 11. Minute dann ein schöner Pass von Louven auf Hausmann, der verlud Lüttges gekonnt und schießt zum 2:0 in die Maschen. Danach weitere gute Neusser Chancen, aber Yazdi, Kempf und weitere scheitern meist knapp. So auch Mudryk in der 18. als er erneut allein auf das GEC-Tor zusteuerte. Eine Minute später (19.) dann der aller erste Torschuß der Gastgeber — erbärmlich...
Nach der Pause schien dann die gesamte Hintermannschaft der Panther zu pennen, so daß Sebastian Bongartz gleich dreimal (!) zum Nachschuß kam, der letzte saß zum 3:0... 24. Minute, Grein schnappt sich die Scheibe in Überzahl, spielt 1-2 Spieler aus und hebt den Puck über den Torhüter unter die Latte, ein Zuckertor! Dann plötzlich eine Strafzeitenflug gegen die Neusser, keine Ahnung warum. Einige Strafen waren berechtigt, doch oft lösten die Pfiffe Unverständnis unter den gut 150 (!) mitgereisten Neusser Fans aus. Aber auch mit zwei Mann mehr auf dem Eis wirkten die Gastgeber harm- ja sogar oft hilflos! Zudem schwächten sie sich 2 Mal selber, indem sie völlig überflüssige Foul begingen und somit nur mit vier gegen drei Feldspieler agieren konnten. Doch Chancen blieben Mangelware... Neuss spielte fast bis zum Ende des Drittels dezimiert und kam somit zu keinem weiteren Treffer.
Dieser fiel nach 49:29, erneut kam Bongartz zu einem Nachschuß und das ist anscheinend eine seiner Stärken - 5:0! In der 53. ein Konter der in Unterzahl spielenden Grefrather, ein Foul, ein Pfiff, ein berechtigter Penalty. Dieser wurde eiskalt und wunderschön von der #93 verwandelt. Schade für Tannhof, zumal die Grefrather so destruktiv spielten, daß sie eigentlich keinen Treffer verdient gehabt hätten. Danach kamen die Gäste doch noch zu zwei gute Chancen, doch Tannhof zeigte was er kann und vereitelte sie. Den Schlußpunkt setzte Hausmann mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend 66 Sekunden vor Spielende in Überzahl zum 6:1-Endstand!
Danach feierten die Fans und Spieler den Sieg ausgelassen!
Am Samstag geht es nun nach Bergisch Gladbach, ehe am Sonntag, den 06.11.05 um 20 Uhr, die Herner EG zum Spitzenspiel im Südpark zu Gast ist. Kommt zahlreich, es wird ein Eishockeyfest!!!

1. Drittel: 0:1 (4:04) Mudryk (Grein); 0:2 (10:14) Hausmann (Louven)
2. Drittel: 0:3 (20:46) Bongartz (Reisinger, Fuchs): 0:4 (24:00, 5-4 ÜZ) Grein (Jedamzik, Reisinger)
3. Drittel: 0:5 (49:29) Bongartz (Fuchs, Reisinger); 1:5 (52:44/Penalty) C. Ackers; 1:6 (58:54, 5-4 ÜZ) Hausmann
Strafen: Grefrath 26 - Neuss 28
Zuschauer: 525

Neusser EV - Dinslaken Kobras 6:3 (3:3; 2:0; 1:0)

Auch wenn es mal nicht so läuft, kann der NEV gewinnen. Letzte Saison hätte man dieses Spiel sicher verloren, doch mit der Truppe in der momentanen Verfassung, wird so ein Spiel mehr oder weniger locker nach Hause geschaukelt.
Zeigten die Unparteiischen in dieser Saison, bis auf 1-2 Ausnahmen, eine recht gute bis sehr gute Leistung, mußte man sich an diesem Abend verwirrt die Augen reiben. Was die Herren da boten war oberpeinlich und einfach völlig daneben. Setzen - sechs...
Verliefen die letzten Begegnungen im Neusser Südpark noch äußerst einseitig, so gab es gegen die Dinslakener Kobras wieder eine abwechslungsreiche Partie zu sehen. Nach einem an Toren und Strafzeiten reichen Anfangsdrittel bekamen die Gastgeber die Partie im Mittelabschnitt in den Griff und fuhren letztendlich einen ungefährdeten Sieg ein.
Auch gegen die Gäste aus der Traberstadt legten die Neusser den gewohnten Kaltstart hin. Nicht einmal drei Minuten waren gespielt, da schob Ralf Reisinger nach einem Doppelpass mit Boris Fuchs die Scheibe locker über die Torlinie. Dafür, dass es anschließend nicht langweilig wurde, sorgte neben beiden Teams vor allem das Schiedsrichterduo, das im ersten Drittel mit einer wahren Strafzeitenflut Mannschaften sowie Zuschauer gegen sich aufbrachte. Auch wenn unter dem Strich beide Seiten gleichmäßig benachteiligt wurden, konnten die Gäste als erste Nutzen aus der Konfusion auf dem Eis ziehen. Gerade einmal zwölf Sekunden brauchte der Tabellensechste, um eine doppelte Überzahl zum Ausgleich zu verwerten (5., Frach). Nachdem André Grein und Ramin Yazdi in der 7. Minute hintereinander nur den Pfosten des Gäste-Tores trafen, zeigte ihnen auf der anderen Seite Henri Marcoux, wie es besser gemacht wird und legte mit der zweiten ernsthaften Kobra-Chance den Führungstreffer nach (11.). Dabei rutschte die Scheibe vom Innenpfosten an die Schiene von Dennis Kohl und von dort aus ins Tor. Der Neusser Torhüter zog sich kurz darauf eine leichte Zerrung zu und überließ seinen Platz Lars Tannhof. Als dieser im Neusser Gehäuse Platz nahm, stand es jedoch bereits 2:2, denn Philipp Louven hatte die Scheibe aus der Halbdistanz in das Gäste-Gehäuse gewuchtet (14.). Das muntere Toreschießen fand auch anschließend seine Fortsetzung, denn erneut Marcoux überwand den bis dahin noch nicht geprüften Tannhof nach einer feinen Einzelleistung zum 2:3 (16.). Dafür, dass es nicht mit einem Rückstand in die erste Pause ging, zeichnete sich eine Minute vor dem Drittelende Kapitän Ronny Sassen verantwortlich, der im Nachschuss Dinslakens Kanadier Thomas Juister überwand. Nach einem ereignisreichen Eröffnungsdrittel, in dem die Referees insgesamt 72 Strafminuten verhängten, konnten beide Teams ihre Gemüter in den Kabinen beruhigen.
Zurück auf dem Eis gaben die NEV-Cracks nun endgültig den Ton an, wobei der vierte Treffer (Bongartz, 21.) frühzeitig Sicherheit gab. Neuss hatte das Spiel nun klar im Griff, was sich allerdings noch nicht allzu deutlich im Ergebnis widerspiegelte. Auf Vorarbeit des wieder einmal hervorragend aufgelegten André Grein baute Ramin Yazdi den Vorsprung immerhin auf 5:3 aus (28.). Ansonsten malträtierten die Gastgeber weiterhin fleißig die Torstangen des Dinslakener Gehäuses, erstickten auf der anderen Seite aber auch fast alle Angriffsbemühungen der Kobras im Keim.
Musste Andrej Fuchs bereits im ersten Drittel die Reihen umbauen, als Jared Mudryk und Rafael Jedamzik mit Disziplinarstrafen auf dem Sünderbänkchen saßen, so zwang nun die Verletzung von Sebastian Geisler den NEV-Coach zu erneuten Umstellungen. Der Verteidiger, der sich eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte, wurde durch den zuletzt angeschlagenen Sebastian Emde ersetzt. Unruhe kam im Schlussdrittel allerdings nicht mehr auf, auch wenn das Spiel lange Zeit vor sich hinplätscherte. Große Höhepunkte waren Mangelware, Neuss schien sich mit dem Ergebnis anfreunden zu können, während die Dinslakener nicht wirklich den Eindruck machten, als wären sie noch zu einer Aufholjagd in der Lage. Für die endgültige Entscheidung sorgte sechs Minuten vor dem Ende Ralf Reisinger, der damit - ebenso wie Sebastian Bongartz - an vier der sechs Treffern beteiligt war.

1. Drittel: 1:0 (2:51) Reisinger (Fuchs, Bongartz); ; 1:1 (4:47, 5-3 ÜZ) Frach (Roßbach, Garthe); 1:2 (10:25) Marcoux (Parsch, Garthe); 2:2 (13:32) Louven; 2:3 (15:45) Marcoux; 3:3 (18:47) Sassen (Bongartz, Reisinger)
2. Drittel: 4:3 (20:52) Bongartz (Reisinger); 5:3 (27:41) Yazdi (Grein, Geisler)
2. Drittel: 6:3 (54:14) Reisinger (Fuchs, Bongartz)
Strafen: Neuss: 22 + je 10 Mudryk, Jedamzik, Hausmann - Dinslaken: 18 + je 10 Szymkowiak, Roßbach + Spieldauerdisziplinarstrafe Roßbach
Zuschauer: 307

GSC Moers - Neusser EV 0:7 (0:2; 0:2; 0:3)

Auch in Moers behielt der Spitzenreiter seine weiße Weste und kam zu einem verdienten und ungefährdeten “Zu-Null-Sieg”.
Doch es zeigte sich schon in der Anfangsphase, daß die Gastgeber, gespickt mit vielen Neussern, sich nicht kampflos ergeben wollten und so kam es direkt zu einem offenen Schlagabtausch. Doch Dennis Kohl und Markus Felkel erstickten diese ersten Bemühungen im Keim. Bei der ersten Neusser Unterzahl wurde es für die Grafschafter dann allerdings mächtig brenzlig. In der 5. zeigte Felkel eine geniale Parade und hielt so das 0:0 fest. Doch beim nächsten Konter schlug der Norweger “Tore Unterzahl” ;-) gnadenlos zu. Auf Zuspiel von Ralf Reisinger, war es Rafael Jedamzik, der den ersten Neusser Treffer an diesem Abend erzielte. In der Folgezeit hatten beide Mannschaften weiter gute Möglichkeiten, doch die Mannen um Trainer Andrej Fuchs erarbeiteten sich so langsam ein leichtes Übergewicht gegen die oft sehr hart agierenden Moerser. Belohnt wurde diese Überlegenheit in der 13. Minute, als Ramin Yazdi den Puck zum 2:0 ins Netz befördern konnte. 90 Sekunden vor Drittelende dann beinahe noch das 3:0, doch die Hartgummischeibe knallte zum Ärger der ca. 150 mitgereisten NEV-Anhänger nur an den Pfosten.
So ging es nach dem Seitenwechsel weiter, Chancen für den NEV. Erst schoß Resi erneut an den Pfosten, dann scheiterten Ramin, Jared und Grein am Torhüter. Erst als die Neusser in Unterzahl (27.-28.) agierten kam es wieder zu einem offenen Schlagabtausch, wobei sich die Schlußleute auszeichnen konnten. Wenig später Felkel dann mir viel viel Dusel gegen Mudryk, dem, trotz aller Bemühungen, nichts zählbares gelingen wollte. Das änderte sich allerdings nach 33:58, als er nach einer genialen Kombination, auf Zuspiel von Grein und Sauer, völlig frei am langen Pfosten auftauchte und den Puck “nur” noch ins leere Tor schießen mußte. Das 4:0 machte Jared dann gleich auch noch (37.) und auch diese Kombination (Yazdi - Grein) war aller Ehren wert. Hut ab, das ist richtig geiles Hockey!
Im Schlußabschnitt dann ein etwas anderes Bild, diesmal der kluge Pass von Mudryk auf Grein, der genial weiter zu Yazdi - Tor zum 5:0... Mudryk, mit Dennis Kohl zusammen, der seinen zweiten shut-out in der laufenden Saison auf seinem Konto verbuchte, wieder einmal bester Mann auf dem Platz, sorgte für das 6:0, als er einen Alleingang erfolgreich abschließen konnte. Chapeau! Er wird von Spiel zu Spiel besser und scheint sich hier richtig wohl zu fühlen. Was übrigens für alle Spieler gilt, zumindest wenn man sieht mit wie viel Elan und Spaß sie an die Aufgaben rangehen. Den Schlußpunkt setzte Kapitän Ronny Sassen, in Überzahl markierte er das 7:0-Endergebnis.
Neuss sackte souverän auch diese Punkte ein und ließ sich nicht durch die oft überharte Spielweise der Gastgeber, irgendwo war ein Stock immer im Gesicht eines Neussers, nicht aus der Ruhe bringen. Nun heißt es am Freitag (28.10. - 20 Uhr) den Platz an der Sonne gegen die Kobras aus Dinslaken zu verteidigen. Hoffen wir auf mehr Zuschauer als zuletzt, diese Mannschaft hat es sich mehr als verdient!!! Kommt also zahlreich und bringt Familie und Freunde mit! Es macht einfach nur Spaß!

1. Drittel: 0:1 (5:21, 4-5 UZ) Jedamzik (Reisinger, Bongartz); 0:2 (12:17) Yazdi (Mudryk, Geisler)
2. Drittel: 0:3 (33:58) Mudryk (Sauer, Grein); 0:4 (36:13) Mudryk (Grein, Yazdi)
3. Drittel: 0:5 (41:35) Yazdi (Grein, Geisler); 0:6 (43:10) Mudryk (Grein, Sassen); 0:7 (55:01, 5-4 ÜZ) Sassen (Reisinger, Mudryk)
Strafen: Moers 14 - Neuss 20
Zuschauer: 149

Neusser EV - Königsborner JEC 17:1 (5:0; 6:0; 6:1)

Wie das Ergebnis es schon ausdrückt, viel einseitiger kann eine Partie kaum verlaufen. Und ohne überheblich klingen zu wollen, aber mit den 17 Gegentreffern sind die Gäste wirklich noch gut bedient gewesen, es hätte durchaus noch viel höher ausgehen können...
Bereits in der dritten Spielminute eröffnete Tim Krahforst mit seinem ersten Saisontreffer den Torreigen. Phillip Louvens Schuß konnte Dominik Kuchnia noch parieren, doch Tim stocherte den Puck dann irgendwie über die Linie. Es folgte zwei Pfostenschüsse der Neusser, ehe Boris Fuchs mit einen trockenen Schuß aus der Halbdistanz für das 2:0 sorgte. Zwischenzeitlich mußten die Hausherren in Unterzahl agieren, behielten aber auch in dieser Phase die Oberhand. Es folgte Chance auf Chance, doch weitere Treffer wollten einfach nicht fallen. Erst 61 Sekunden vor der ersten Pause klingelte es wieder im Kasten der Gäste. Nach einer schönen Kombination von Mudryk und Grein, mußte Ramin Yazdi nur noch ins leere Tor schießen. Neun Sekunden vor Drittelende legte Ramin dann noch das 4:0 nach. Damit nicht genug, sechs Sekunden später stellte Grein auf Zuspiel von Mudryk den 5:0-Pausenstand her!
Nach dem Seitenwechsel machte Kuchnia Platz für Stefan Seiwerth im Tor der Gäste. Das nutzte aber nicht viel und so war es Sebastian Bongartz der in der 25. auf 6:0 erhöhte. Dann mal eine der wenigen Konterchancen der Gäste, welche aber sehr harmlos agierten. So war das 7:0 und 8:0 durch Ralf Reisinger (29.) und Jared Mudryk (31.) die logische Konsequenz. Im zwei Minuten Takt ging es weiter, erneut war es Reisi, der mit einem Hammer den neunten Treffer markierte. Dann das wohl schönste Tor der Saison. Jared Mudryk bekommt den Puck hinterm Tor an der Bande, fährt mit der Scheibe vor das Gehäuse der Gäste und läßt den Torhüter mit einem Schlenzer in den Winkel alt aussehen. Einfach nur geil! Dafür bekam er vom Publikum zurecht standing ovations! Das gab es auch lange nicht mehr... Dem wollte André Grein in Nichts nachstehen und verwandelte einen Konter rotzfrech mit der Rückhand zum 11:0!
Im letzten Spieldrittel mußte der NEV dann erste einmal eine drei zu fünf Unterzahl überstehen, was zu keinen größeren Problemen führte. Doch dann ging es im Minutentakt los. 47:48 - Erneut trifft unser Kanadier Mudryk und legt nach 48:32 gleich noch seinen dritten Treffer an diesem Abend nach. Mit dieser Leistung und seiner Spielweise avanciert er wohl zum neuen Publikumsliebling. Das 14:0 fiel nach 49:18, Louven schoß unhaltbar in den Winkel. Nach dem 15 Gegentreffer (50:13 Fuchs) gab es einen weiteren Torhüterwechsel bei den Gästen, Kuchnia kam wieder für Seiwerth. Doch nach nur 37 Sekunden mußte auch er wieder hinter sich greifen... Leider mußte dann Lars Tannhof einen Gegentreffer hinnehmen, #14 lupfte den Puck unter die Latte und ließ ihm keine Chance. Aufgrund ihrer doch 3-4 guten Möglichkeiten hatten die Gäste den Ehrentreffer aber auch verdient. Den Schlußpunkt zum 17:1 unter das einseitige Match setzte Sebastian Bongartz auf Zuspiel von Reisi und Boris.
Ungleich schwerer wird es am Sonntag (17:45 Uhr) in Moers, die heute 5:3 in Grefrath gewinnen konnten.

1. Drittel: 1:0 (2:49) Krahforst (Louven, Mudryk); 2:0 (8:59) Fuchs (Reisinger, Sassen); 3:0 (18:58) Yazdi (Grein, Mudryk); 4:0 (19:51) Yazdi (Grein, Geisler); 5:0 (19:57) Grein (Mudryk)
2. Drittel; 6:0 (24:42) Bongartz (Reisinger, Fuchs); 7:0 (28:38) Reisinger (Bongartz, Jedamzik); 8:0 (30:51, 5-4 ÜZ) Mudryk (Sauer, Bongartz); 9:0 (32:37) Reisinger (Bongartz, Jedamzik); 10:0 (36:12) Mudryk (Grein, Sauer); 11:0 (37:37, 4-4) Grein (Yazdi, Mudryk)
3. Drittel: 12:0 (47:48) Mudryk (Yazdi, Grein); 13:0 (45:32) Yazdi (Grein, Mudryk); 14:0 (49:18) Louven (Emde, Hausmann); 15:0 (50:13) Fuchs (Reisinger, Bongartz);; 16:0 (50:50) Grein (Mudryk, Yazdi); 16:1 (53:39) A. Kuchnia (Gnoewych, P. Kuchnia); 17:1 (59:25) Bongartz (Fuchs, Reisinger)
Strafen: Neuss 12 + 10 (Krahforst) - Königsborn 8 + 10 (Riede)
Zuschauer: 206

ESC Trier - Neusser EV 0:10 (0:4; 0:4; 0:2)

Mit Kantersieg an die Tabellenspitze
Mit einer Wochenendbilanz von 20:1 Toren schoss sich der Neusser EV an die Tabellenspitze der Regionalliga NRW. Nach dem TuS Wiehl mussten auch die Trierer Huskys zehn Gegentreffer hinnehmen, während sich Dennis Kohl über seinen ersten Shut-out im Neusser Trikot freuen durfte. Mit einem 0:10-Sieg (0:4; 0:4; 0:2) kam die Neusser Mannschaft am Sonntagabend von der Mosel zurück.
Wie schon am Freitag legte der NEV einen Traumstart hin. Die Gastgeber standen noch gar nicht so richtig auf dem Eis, da lagen sie schon mit 0:3 zurück. Ralf Reisinger hatte Neuss in Überzahl in Führung geschossen, ehe Junioren-Verteidiger Andreas Kempf seinen ersten Regionalliga-Treffer bejubeln durfte. Erneut in Überzahl agierend, trug Jared Mudryk die Scheibe ins gegnerische Drittel und spielte auf André Grein zurück, der den dritten Treffer nachlegte. Neuss störte die Huskys schon beim Spielaufbau in deren eigenem Drittel, so dass fast sämtliche Angriffsbemühungen im Keim erstickt wurden. Als Tim Krahforst und Philipp Louven nach einer überstandenen Zeitstrafe einen Konter erfolgreich zum O:4 abschlossen, feierten die 30 mitgereisten Fans schon den neuen Spitzenreiter.
Mit dem Glück im Bunde war Ramin Yazdi zu Beginn des Mittelabschnitts, als dessen Schuss durch die Fanghand von ESC-Torhüter Markus Müller den Weg in die Maschen des Trierer Gehäuses fand (26.). Die Gastgeber kamen nun aber besser ins Spiel und so konnte der bis dahin selten geprüfte Dennis Kohl sein Können zeigen. Bei guten Möglichkeiten von Dimitry Nevzorow und Ronny Hähnel verhinderte der NEV-Schlussmann eine Ergebniskorrektur zu Gunsten der Moselstädter. Mit der beruhigenden Führung im Rücken und einem sicheren Dennis Kohl im Tor spielten die NEV-Cracks locker auf und zeigten dabei einige sehenswerte Kombinationen. Jared Mudryk war in der 32. Minute zum zweiten Mal erfolgreich, ehe Sebastian Bongartz auf Vorlage von Boris Fuchs den Puck nur noch über die Linie drücken musste. Auch Ramin Yazdi hatte wenig Mühe, zum 0:8 zu vollenden, als er nach einem Doppelpass mit André Grein das leere Tor vor Augen hatte (39.).
Gerade einmal zwei Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da hob André Grein die Scheibe mit der Rückhand unter die Latte. Vier Zeigerumdrehungen später wurde es zweistellig, wobei sich mit Bernd Hausmann der nächste Nachwuchsspieler in die Torschützenstatistik eintrug. Damit war der Torhunger des Teams von Trainer Andrej Fuchs gestillt und die Sicherung des Shut-outs von Torhüter Dennis Kohl stand nun im Mittelpunkt, wobei dieser noch einige weitere Male mit guten Paraden einen verdienten Ehrentreffer verhinderte. Es blieb beim 10:0, wodurch der NEV seit langer Zeit wieder einmal die Regionalliga-Konkurrenz von der Tabellenspitze aus grüßen kann.

1. Drittel: 0:1 (2:43, 5-4 ÜZ) Reisinger (Bongartz); 0:2 (6:02) Kempf (Louven); 0:3 (7:29, 5-4 ÜZ) Grein (Mudryk); 0:4 (19:05) Louven (Krahforst, Dültgen)
2. Drittel: 0:5 (25:03) Yazdi (Grein); 0:6 (31:21, 4-4) Mudryk (Grein, Dültgen); 0:7 (38:02) Bongartz (Fuchs); 0:8 (38:44, 4-4) Yazdi (Grein)
3. Drittel: 0:9 (42:08) Grein (Mudryk); 0:10 (46:15) Hausmann (Krahforst)
Strafen: Trier 16 - Neuss 16

Neusser EV - TuS Wiehl 10:1 (5:1; 2:0; 3:0)

Ein deutlicher Sieg gegen eine völlig überforderte Truppe aus Wiehl. Bereits nach 29 Sekunden klingelte es erstmalig in Gehäuse von Matthias Kehlen. Er war nach einem Abpraller machtlos, als Boris Fuchs zum 1:0 einschoss, war aber in der Folgezeit der beste Akteur der Gäste... Boris ließ sich nicht lange bitten und legte nur 155 Sekunden später einen weiteren Treffer nach und die meisten Fans witterten einen hohen Heimsieg. Doch noch in der gleichen Spielminute zeigten die Wiehler ein kurzes Aufflackern ihres Könnens und hebelten die weit aufgerückte Neusser Abwehr mit einem schönen Pass aus. Anton Zirnov erzielte auf Zuspiel von Andreas Leuthold den Anschlußtreffer. Danach bestimmten die NEV-Spieler zwar das Spielgeschehen, doch es dauerte bis zur 11. Minute, bis was Zählbares heraussprang. Neu-Kapitän Ronny Sassen schnappte sich den Puck, vernaschte zwei Abwehrspieler und ließ dem Keeper keine Chance - 3:1. 90 Sekunden später wirkte die komplette Reihe der Gäste, incl. Torhüter, arg konfus und so hatte Sebastian Bongartz keine Probleme auf Zuspiel von Reisi und Fuchs zum 4:1 einzunetzen. Danach spielten zwar die Gäste in Überzahl, dennoch dominierten auch in dieser Phase die Hausherren das Geschehen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis weitere Treffer fallen würden. In der 17. scheiterte der Kanadier Jared Mudryk nach einer wunderschönen Aktion noch am Außenpfosten, doch wenig später (19:38) schloß er gekonnt einen Konter in Unterzahl (!) zum verdienten 5:1 ab.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild, Neuss drückend überlegen. In der 24. konnte Kehlen einen Alleingang von Boris Fuchs entschärfen, Hut ab, das gelang in dieser Saison erst wenigen Torhütern! Kurz darauf war er aber nach einer schönen Kombination von Mudryk und Ramin Yazdi chancenlos und mußte von letzterem den sechsten Gegentreffer hinnehmen. In der 29. stellte die Hintermannschaft des TuS Wiehl kurzzeitig die Abwehrarbeit völlig ein und das nutzte erneut Jared, auf Zuspiel von Ramin Yazdi und André Grein, eiskalt zum 7:1.
Auf den Rängen wurde in der Drittelpause dann spekuliert, ob es wohl zum ersten zweistelligen Sieg reichen würde. Es zweifelte eigentlich kaum einer daran, zu groß die Überlegenheit der Spieler um Trainer Andrej Fuchs. So erhöhte Mudryk auf Zuspiel von Bongartz auf 8:1 (50.), ehe Philipp Louven einen Konter zum 9:1 Abschloß. Den Schlußpunkt setzte dann der Spieler des Abends - Jared Mudryk - mit seinem vierten Treffer. Erneut in Unterzahl schoß er auf Vorlage von Yazdi ein richtig geiles Tor.
Ein durchweg klasse Leistung der Neusser, die dieses Spiel sicher viel höher hätten gewinnen können, hätten sie zwischenzeitlich nicht den Puck ins Tor tragen und dann hinter der Linie hochkant stellen wollen (Zitat: Willi). Aber seien wir doch mal ehrlich, dies ist doch 1-2 Mal auch gelungen und das wollen wir gegen so einen Gegner auch sehen! Aber auch Matthias Kehlen muß man hier erwähnen, der eine höhere Niederlage seiner Truppe mit guten Paraden verhinderte. Nun heißt es die weiße Weste am Sonntag in Trier zu verteidigen, ehe nächsten Freitag (21.10.) Schlußlicht Königsborner JEC zu Gast im Südpark ist. Kommt zahlreich, es könnte ein Schützenfest werden und Schützenfest ist doch das einzige was in Neuss wirklich zählt... ;-)

1. Drittel: 1:0 (0:29) Fuchs; 2:0 (3:04) Fuchs (Bongartz, Reisinger); 2:1 (3:49) Zirnow (Leuthold); 3:1 (10:53, 5-4 ÜZ) Sassen; 4:1 (12:36) Bongartz (Fuchs, Jedamzik); 5:1 (19:38, 4-5 UZ) Mudryk (Yazdi, Sauer)
2.Drittel: 6:1 (24:33) Yazdi (Mudryk, Grein); 7:1 (28:05) Mudryk (Grein, Yazdi);
3. Drittel 8:1 (49:06, 5-4 ÜZ) Mudryk (Bongartz); 9:1 (52:01) Louven; 10:1 (54:19, 4-5 UZ) Mudryk (Yazdi)
Strafen: Neuss 14 - Wiehl 16
Zuschauer: 226

Neusser EV - EHC Troisdorf 8:0 (4:0; 2:0; 2:0)

Einseitiger kann eine Partie kaum verlaufen. Neuss war in allen Belangen eine Klasse besser und hätte das Spiel auch höher gewinnen können. Doch da immer noch viele Spieler Grippegeschwächt sind, überanstrengte man sich nicht. Dennoch zeigte man richtig gutes Hockey mit einigen sehr schönen Kombinationen und Treffern! Das hat wieder richtig Spaß gemacht und macht Laune auf mehr!
Bereits im ersten Drittel machten die Hausherren alles klar und ließen keinerlei Zweifel daran, wer an diesem Abend das Eis als Sieger verlassen würde. Die Troisdorfer hatten gerade eine Strafzeit unbeschadet überstanden (9.), als Boris Fuchs einen genialen Pass an den langen Pfosten spielte. Dort nahm Ralf Reisinger den Pass auf und verwandelte mühelos zum 1:0. Weiter ging es mit schönen Spielzügen, die nächste richtig gute Szene war allerdings ein Alleingang. Jared Mudryk schnappte sich die Scheibe und ließ mehrere Verteidiger wie Fahnenstangen stehen. Leider scheiterte er denkbar knapp an Torhüter Stefan Blumenhofen. Nach 14:55 war es dann andersherum, Reisinger spielte den klugen Pass und B. Fuchs verwandelt völlig freistehend zum 2:0. In der 18. dann ein Doppelschlag von Sebastian Bongatz und die frühzeitige Entscheidung. Das dritte Tor roch nach Torraumabseits, wurde aber dennoch gegeben und Proteste der Gäste blieben aus. Der vierte Treffer resultierte aus einer schönen Kombination von Fuchs, Reisi und Bongartz. Beinahe wäre in der 19. noch das 5: gefallen, aber Frederik Dültgen traf leider nur die Unterkante der Latte.
Doch kurz nach dem Seitenwechsel (23.) war es dann soweit, in Überzahl war es Reisinger, der den Puck völlig überlegt flach einnetzte. Ein Tor zum Zunge schnalzen (30.) von B. Fuchs veranlasste den Troidorfer Trainer Ingo Dotten eine Auszeit zu nehmen. Er nahm Blumenhofen vom Eis und setzte Tim Kühlem in den Kasten. Der hielt sein Tor nicht nur bis zum Drittelende sauber, nein, nun kamen die Troisdorfer erstmals auch vor das Neusser Tor. Doch Lars Tannhof zeigte auch “kalt” was er drauf hatte und entschärfte die Möglichkeit ohne Probleme.
Zu Beginn des Schlußabschnittes konnte sich Kühlem mehrfach auszeichnen und verhinderte so einen noch höheren Rückstand. Aber auch Tannhof mußte 2-3 Mal ins Spielgeschehen eingreifen, trotzdem blieben die Dynamites erschreckend harmlos. Das überfällige 7:0 fiel dann nach 46:20. Erneut war es Boris Fuchs mit einem einfach nur geilem Treffer, er ist wohl für die genialen Pässe und die spektakulären Tore zuständig. Ein Wahnsinnsding! Den letzten Treffer markierte Ramin Yazdi auf Zuspiel von Neuzugang André Grein, der erneut zu überzeugen wußte. In der Schlußphase hatte Tannhof dann mächtig Glück, beinahe wäre sein shut-out weg gewesen, doch der Puck landete nur am Pfoten.
Nun heißt es die Serie von vier Siegen in Folge am Freitag (14.10.05 - 20 Uhr) im heimischen Südpark gegen den TuS Wiehl auszubauen, ehe es am Sonntag zur weitesten Auswärtsfahrt nach Trier geht.

1. Drittel: 1:0 (8:38, 5-4 ÜZ) Reisinger (Fuchs); 2:0 (14:55) Fuchs (Reisinger, Bongartz); 3:0 (17:06) Bongartz (Reisinger, Jedamzik); 4:0 (17:35) Bongartz (Reisinger, Fuchs)
2. Drittel: 5:0 (22:35, 5-4 ÜZ) Reisinger (Sassen); 6:0 (30:46) Fuchs (Bongartz, Sassen)
3. Drittel: 7:0 (46:20) Fuchs (Bongartz, Jedamzik); 8:0 (51:13) Yazdi (Grein, Mudryk)
Strafen: Neuss 6 - Troisdorf 16 + 10 (Elzner)
Zuschauer: 235

Neusser EV - EV Duisburg 4:2 (1:0; 1:0; 2:2)

Ein verdienter Sieg für engagiert spielenden Neusser! Tasteten sich die beiden Mannschaften Anfangs noch ab, ging es spätestens nach 8 Minuten richtig los! Bei einem Konter in Unterzahl traf Neuzugang und Interimsspieler André Grein auf Zuspiel von Jared Mudryk leider nur den Pfosten. Da wäre sein Ex-Teamkollege Frank Pribil im Duisburger Tor chancenlos gewesen. 80 Sekunden später war es dann aber soweit! Auf Vorlage von Ronny Sassen, der wie viele andere Spieler mit einer Erkältung in die Partie ging, schloß Mudryk mit einem trockenen Schuß ins untere Eck erfolgreich einen Konter ab. Kurz darauf mußte man gut zwei Minuten mit drei gegen fünf Feldspieler agieren. Diese Unterzahl und weitere 90 Sekunden mit einem Mann weniger auf dem Eis, überstand man dank einer guten Abwehrleistung, einem überragenden Dennis Kohl und etwas Glück. So wurden ein vermeintlicher Treffer für Duisburg nach 15:05 (3-5 U) wegen Torraumabseits nicht gegeben. Proteste gab es da aber keine. Kurz vor Drittelende noch eine gute Möglichkeit durch Reisinger, doch der Puck ging denkbar knapp vorbei.
Im zweiten Spielabschnitt stand zunächst Dennis Kohl im Mittelpunkt. In der 24. rettete er einen Abpraller spektakulär und verdiente sich nicht nur durch diese Parade Bestnoten! Doch als die EVD-Spieler merkten, daß es nicht so läuft wie gewünscht, leisteten sie sich einige unnötige und wirklich dreckige Fouls. Allen voran Kapitän Klaus Micheller, der sich in dem Spiel drei üble Vergehen leistete, aber nicht einmal dafür bestraft wurde. Dabei hätte er schon in der 25. nach einer üblen Regelwidrigkeit an Sebastian Bongartz unter die Dusche gemußt... Doch das schockte die Spieler von Trainer Andrej Fuchs nicht, im Gegenteil, sie nahmen das Heft in die Hand und kamen in der Folgezeit zu etlichen guten Chancen. Doch Pribil hielt was da auf seinen Kasten kam, und nur Dank ihm blieben die Gäste im Spiel. Nach 38:39 war aber auch er machtlos, als Ramin Yazdi, der zuvor mehrfach aus aussichtsreichen Positionen scheiterte, völlig freistehend angespielt wurde und den Puck nicht richtig traf. Dieser hüpfte dann glücklich über die Schoner von “Zwiebel” in Netz... 2:0! Drei Sekunden vor Drittelende streckte Micheller Bongartz mit einem Faustschlag nieder, auch hier breitete der wohl leicht überforderte Schiri nur die Arme aus...
Im Schlußdrittel war es erneut Dennis Kohl, der dafür sorgte, daß der große Favorit aus Duisburg schier verzweifelte! So rettete er in Unterzahl ein ums andere Mal. Dafür kassierte er dann einen völlig unnötigen Stockschlag von Micheller, den man so gar nicht kennt, da er in Duisburg (2. BL) meist vorbildlich agierte. In der 54. Minute dann ein Doppelschlag der Neusser und die Vorentscheidung. Zunächst kullerte der Puck nach einem Schuß des Ex-Duisburgers André Grein über die Linie, ehe Sebastian Bongartz mit einem geilen Treffer zum 4:0 einnetzte. Zwar legten die Gäste noch mal einen Zahn zu und kamen noch durch Jörn Siegmanski zu zwei Treffern (55. und 59.), doch man hatte nie das Gefühl, daß das Spiel noch mal kippen könnte!
Eine tolle Vorstellung der Neusser, die Lust auf mehr macht! Nun heißt es den super Start auch gegen die sogenannten “Kleinen” auszubauen um so mehr Zuschauer in den heimischen Südpark zu locken. Die Möglichkeit besteht gleich am kommenden Sonntag (07.10.2005) um 20 Uhr, wenn der EHC Troisdorf in Reuschenberg zu Gast ist! Kommt zahlreich, es macht wieder richtig Spaß!

1. Drittel: 1:0 (9:57) Mudryk (Sassen)
2. Drittel: 2:0 (38:39) Yazdi (Reisinger, Grein):
3. Drittel 3:0 (53:34) Grein (Mudryk, Yazdi); 4:0 (53:58) Bongartz (Reisinger, Fuchs); 4:1 (54:37) Siegmanski (Petrozza, Bak); 4:2 (58:38) Siegmanski (Micheller, Pribil)
Strafen: Neuss 18 + 10 (Jedamzik) - Duisburg 8 + 10 (Reiser)
Zuschauer: 200

Neusser EV - EHC Dortmund 6:5 n.P. (0:2; 4:2; 1:1; 3:2)

Etwas nervös war man vor dem ersten Meisterschaftswochenende auf Neusser Seite schon. Eine kurze Vorbereitungsphase, dazu noch Verletzungen und der kurzfristige Abgang Nathan Riddells, und das alles ausgerechnet vor den ersten beiden Spielen gegen Liga-Mitfavoriten. Nach dem zweiten Penalty-Sieg in Folge kann man jetzt erst einmal beruhigt durchatmen.
Die Anfangsphase des Spiels gegen Dortmund war nun wirklich keine Eishockey-Feinkost. Beide Mannschaften spielten nervös und brachten wenig Konstruktives zustande. Der NEV agierte zwei Mal in Überzahl, konnte sich aber auch in dieser Phase keine zwingenden Chancen erarbeiten. Es dauerte knapp zehn Minuten, bis sich so langsam eine interessante Partie entwickelte, der erste Torerfolg stellte sich aber erst in der 18. Minute ein. Die Gäste nutzten ihre erste Überzahl aus und gingen mit 0:1 in Führung. Eine Sekunde vor dem Drittelende sollte es für den NEV noch schlimmer kommen, als Igor Cillik bei einem Konter auf Christian Nieberle zurücklegte, der mit einem satten Direktschuss erfolgreich war. Neuss konnte bis zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich überzeugen, sodass man mit einem verdienten Rückstand in die erste Pause ging.
In dieser schien Trainer Andrej Fuchs die richtigen Worte gefunden zu haben, denn mit Wiederanpfiff stand ein ganz anderer NEV auf dem Eis. Die Westfalen wurden sofort unter Druck gesetzt, sodass der Anschlusstreffer nur eine Frage der Zeit war. Für diesen zeigte sich der Kapitän höchstpersönlich verantwortlich, Ronny Sassen wuchtete den Puck von der blauen Linie in die Maschen (23.). Kurz darauf wurde Christian Nieberle nach einem Foul an Sven Sauer unter die Dusche geschickt wurde und anschließend zwei weitere Strafen gegen den EHC verhängt. Diesmal zeigte sich Neuss im Überzahlspiel deutlich konzentrierter und wandelte den Rückstand innerhalb von 70 Sekunden in eine Führung um. Zunächst überlistete Boris Fuchs den Dortmunder Torhüter mit einem Kunstschuss aus extrem spitzen Winkel, kurz darauf markierte Philipp Louven im Nachschuss das 3:2. Lange konnte man sich auf Neusser Seite jedoch nicht über den Vorsprung freuen, denn auch die Gäste zeigten sich in Überzahl gnadenlos und glichen durch Jan-Anton Baron aus (34.). Damit war das muntere Scheibenschießen aber noch lange nicht beendet, nur 22 Sekunden später war Dennis von der Heiden für den NEV erfolgreich, als sein Schuss direkt vor dem gegnerischen Torhüter abgefälscht wurde und diesem durch die Beine rutschte - 4:3. Den Schlusspunkt eines ereignisreichen Drittels setzten wiederum die Westfalen, diesmal in doppelter Überzahl, die Hansi Lacalli mit einem Nachschuss aus spitzem Winkel abschloss (37.).
Der letzte Abschnitt begann so gar nicht nach dem Geschmack des NEV-Teams. Gerade einmal 18 Sekunden waren gespielt, als erneut Baron mit einem Schlagschuss vom Bullykreis erfolgreich war. Nach dem anstrengenden Freitags-Spiel in Herne standen die Gastgeber nun vor der undankbaren Aufgabe, gegen einen zahlenmäßig deutlich überlegenen Gegner einen Rückstand hinterher laufen zu müssen. Zugute kam der Mannschaft um Kapitän Ronny Sassen dabei, dass sich die Dortmunder nun auf die Verteidigung des Vorsprungs konzentrierten und nur noch selten Entlastungsangriffe fuhren. Neuss nahm die Gelegenheit dankend an und setzte die Gäste in den letzten fünf Minuten kräftig unter Druck, was nicht ohne Folgen blieb. Als ein Dortmunder Spieler auf der Strafbank saß, erlöste Ramin Yazdi sein Team mit dem verdienten 5:5-Ausgleich (58.). Lobenswert, dass sich die Neusser mit dem Unentschieden nicht zufrieden gaben und anschließend versuchten, einen weiteren Treffer nachzulegen. Dies gelang jedoch nicht mehr, so dass der Sieger erneut im Penalty-Schießen gefunden werden musste. War dies noch in der Vergangenheit die große Schwäche des NEV, so sicherte er sich nun den zweiten Zusatzpunkt innerhalb von zwei Tagen. Während Boris Fuchs zwei weitere Male seine Klasse zeigte, war es Jared Mudryk vorbehalten, mit dem 13. Schuss die Vorentscheidung zu besorgen. Den Rest erledigte Dennis Kohl, der Igor Cilliks Versuch parierte und damit den gelungenen Start in die Meisterschaft perfekt machte. Das macht Lust auf mehr!

1. Drittel: 0:1 (17:46, 5-3 ÜZ) Branz (Lacalli); 0:2 (19:59) Nieberle (Cillik)
2. Drittel: 1:2 (22:07) Sassen (Dültgen, Louven); 2:2 (31:10, 5-3 ÜZ) Fuchs (Bongartz); 3:2 (32:20, 5-3 ÜZ) Louven (Sassen, Krahforst); 3:3 (33:35, 5-4 ÜZ) Baron (Fonso, Rautenberg); 4:3 (33:57) von der Heiden (Louven); 4:4 (36:27, 5-3 ÜZ) Lacalli (Tesch)
3. Drittel: 4:5 (40:18) Baron (Fonso, P. Schulz); 5:5 (57:50, 5-4 ÜZ) Yazdi (Bongartz, Mudryk)
Penalty: Mudryk
Strafen: Neuss 16 - Dortmund 18 + 5 + Spieldauer Nieberle
Zuschauer: 298

Herner KSG - Neusser EV 1:2 n.P. (0:0; 0:0; 1:1; 2:3)

Eine recht ausgeglichene und ziemlich hart umkämpfte Partie verfolgten die 876 zahlenden Zuschauer in Herne. Leider verletzte sich auf Neusser Seite Gilbert Schröder nach einem üblen Kniecheck, hoffen wir, daß es nichts Schlimmeres ist, auch wenn es nicht gut aussah... Zudem mußte Reisinger nach einem Stockschlag mit einer Spieldauer vorzeitig zum Duschen. Was sich der Ex-Neusser Karl Jasik allerdings erlaubte war die Höhe. Schlug er doch seinen Schläger auf den Helm von Ralf Reisinger entzwei! Also nur damit ihr das richtig versteht: Reisi hatte den Helm noch an... Dafür bekam er dann ebenfalls nur eine 5 + Spieldauerdiszi. Ich frage mich was man machen muß, um eine Matchstrafe zu bekommen? Eine Knarre ziehen? Mit Messern werfen? Ich weiß es nicht...
Wie auch immer, das Ergebnis geht mit 1:1 nach 60 Minuten voll in Ordnung. Sicher hatten die Hausherren ein paar mehr Chancen, doch die Neusser waren ebenfalls jederzeit gefährlich. Allerdings war der Anschluß, 11 Sekunden vor Spielende, dann doch recht glücklich. Yazdi verwandelte dann den entscheidenden 14 Penalty. Zwei Punkte in Herne, was will man mehr?

1. Drittel: Fehlanzeige
2. Drittel: Fehlanzeige
3. Drittel: 1:0 (50:44) Spauszus (Hasselberg); 1:1 59:49 (Mudryk)
Penalty: Yazdi
Strafen: Herne XX + 5 + Spielduer #91 und 5 + Spieldauer # 97 (Jasik) - Neuss XX + 5 + Spieldauer (Reisinger)
Zuschauer: 876


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